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Christmas letter 2012

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Colin & Sue haben die Angewohnheit jedes Jahr kurz vor Weihnachten einen Brief an alle Freunde und Verwandte zu schicken um diese auf dem Laufended zu halten.

Da dies wohl die meisten der Leser hier einschliesst, dachte ich mir ich veroeffentliche den Brief hier mal. Zumal er die grossen Ereignisse meines Jahres 2012 hier in Oz sehr gut zusammen fast.


Zu erst die englische Originalvariante, dann meine freie Uebersetzung:

2012 has been a year that we will remember for a long time. Both of Colin’s parents passed away this year after a period of ill health. Colin’s mum had been bedridden in high care since September 2011, and Dad would spend most of his day there with her. After she died in March, Dad was Ok for 2-3 months, but then deteriorated quickly and died just after his 89th birthday. We had a memorial service for each of them at Trinity Uniting Church, Wellington Point, which was their church before they went into care at Nambour. It has not been easy since they moved into the retirement village but I have learned a lot and I can now empathise with people looking after their elderly and infirm relatives.

Colin's parents

Colin's parents

Nevertheless, there were many good times too, and we had many happy times reminiscing.

On the happy side, Sarita and Chris returned home from Germany and celebrated an Australian wedding with Australian friends and family. Both got jobs quickly and Chris is now working for a network support company in Brisbane, when not busy maintaining the Beavis household network.

Sarita returned to Escape Travel where she is working at the Brookside branch. In their spare time they are working with architects and builders to get their house at Enoggera renovated. In the meantime they are staying with us at The Gap, together with their little dog, Elly. Hopefully by April 2013 they will be into their house.

Sarita Chris and Elly

Sarita Chris and Elly

Tim and his partner, Fiona are also living with us, making for a full house. Tim has been working for Skyline and is enjoying it, even though he often comes home exhausted. Since graduating, Fiona has been at Mercedes Benz marketing for nearly a year (none have us has bought a Merc yet). Six adults plus a dog with various cars, motorbikes and caravans outside there is not much space either inside or outside the house. It has brought our family closer together – literally!

Sue and Colin are now retired after 17 and 37 years respectively with the Qld Public Service! Colin really enjoyed most of the first 34 years, but had not adapted well to workplace changes in recent years, so was happy to retire. We had always hoped to retire before 60, and the current Qld government has made that easier for us. We are grateful, but have very mixed emotions about many colleagues being laid off work.
We are easing ourselves into retirement. We are going to Asia in March, and Sue is spending a lot of time planning an enjoyable and memorable trip. More about that next Christmas, no doubt. In the meantime we are off to Tallebudgera again for January, and looking forward to it.

We wish you and your family a wonderful year. Now that we are retired, we hope to have more time to catch up with friends, so let us know when you are free. We have been fairly busy since retiring, but we can make time now when needed.

Love from the Beavis Family – Colin & Sue, Sarita & Chris, Tim & Fiona

Beaversbach family

Beaversbach family


Hier die deutsche Uebersetzung des original Briefes:

Hallo ihr Lieben,

2012 war ein Jahr an das wir uns noch lange erinnern werden. Colin verlor in diesem Jahr seine Eltern nachdem diese sehr lange krank waren.
Colins Mutter war schon seit September 2011 bettlägerig und auf konstante intensive Pflege angewiesen und ihr Mann Denys verbrachte die meiste seiner Zeit an ihrer Seite.

Nachdem sie im März verstarb, ging es Denys noch verhältnismäßig gut für die nächsten 2-3 Monate. Doch dann verschlimmerte sich sein eigener Zustand so drastisch dass er kurz nach seinem 89. Geburtstag starb.

Wir hielten eine Gedenkfeier für die beiden in der Trinity Uniting Kirche – Wellington Point ab, zu welcher die beiden zur Kirche gingen bevor sie ins Pflegeheim nach Nambour kamen.

Dort war es nicht immer einfach mit den beiden aber Colin hat hat eine Menge aus der Situation gelernt und kann nun besonders mit denen mitfühlen, die jeden Tag auf alte und gebrechliche Menschen aufpassen.
Wie auch immer, zurückblickend hatten wir auch viele gute und glückliche Momente.

Colin's parents

Colin's parents

Glücklichere Zeiten waren zum Beispiel, als Sarita und Chris aus Deutschland zurück kamen und ihre Hochzeit in Australien mit allen ihren Freunden und Familienmitgliedern feierten.

Beide fanden sehr schnell wieder Arbeit. Chris arbeitet jetzt als Netzwerkadministrator für einen kleinen Internetprovider hier in Brisbane, wenn er mal nicht damit beschäftigt ist das Beavis hauseigene Netzwerk zu administrieren. Sarita arbeitet wieder für das Reisebüro Escape Travel im Brookside Einkaufszentrum. Ihre Freizeit verbringen die beiden zur Zeit damit sich mit Architekten und Bauleitern zu treffen um ihr Haus in Enoggera in einen Zustand zu bringen dass sie dort einziehen können. In der Zwischenzeit wohnen sie und ihr kleiner Hund Elly bei uns in The Gap. Sie hoffen dass sie Anfang April 2013 in ihr Haus einziehen können.

Sarita Chris and Elly

Sarita Chris and Elly

Auch Tim und seine Partnerin Fiona leben mit uns unter einem Dach so dass man wirklich von einem “Full House” sprechen kann.
Tim arbeitet nun fuer die Firma Skyline und stellt Messestände und Leinwände auf, welches hart körperliche Arbeit ist und so kommt er oft müde und erschöpft nach Hause.
Seit dem Fiona vor gut einem Jahr von der Uni abgegangen ist, arbeitet sie für Mercedes Benz im Marketing. Aber noch fährt keiner von uns einen Merser. 🙂
Mit sechs Leuten und ihren verschiedenen Fahrzeugen (Autos, Motoradern, Wohnwagen, Fahrrädern) wird der Platz in und ums Haus ziemlich eng. Aber es bringt die Familie näher zusammen, wortwörtlich.

Sue und Colin sind nun nach 17 bzw. 37 Jahren im öffentlichen Dienst für den Staat Queensland endlich im wohlverdienten Ruhestand.
Colin, der die ersten 34 dieser Jahre richtig genoss, ist nun sehr froh nicht mehr zur Arbeit gehen zu müssen die sich in den letzten drei Jahren so drastisch für ihn veränderte dass es ihm keine Freude mehr war.
Beide haben immer gehofft dass sie in den Ruhestand gehen können bevor sie 60 werden und mit dem letzten Regierungswechsel und dem damit verbundenen Stellenabbau hat sich dieser Wunsch nun erfüllte. Leider haben viele der alten, nun arbeitslosen Kollegen nicht so ein Glück mit einer Abfindung in den Ruhestand gehen zu können.

Den Ruhestand lassen sie nun erst einmal ruhig angehen. Im März reisen die beiden nach Asien. Sue verbringt schon jetzt eine Menge Zeit damit diesen Trip genau zu planen so dass es ein angenehmer und unvergesslicher Urlaub werden wird. Mehr dazu im nächsten Weihnachtsbrief, versprochen.
In der Zwischenzeit werden sie noch ein paar Wochen auf dem Campingplatz in Tallebudgera verbringen, worauf sie sich schon sehr freuen.

Nun wünschen wir Euch allen frohen Weihnachten und ein wundervolles Jahr.

Alles Liebe von der Beavis / Ebersbach Familie aus Brisbane

Colin & Sue, Chris & Sarita, Tim & Fiona

Beaversbach family

Beaversbach family

Ein neuer Job

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Nun ist es offiziell: Wenn mein Arbeitsvertrag bei Communities am 14/06/2012 endet, habe ich nur zwei Tage und ein Wochenende Pause bevor mein neuer Arbeitsvertrag bei Brennan IT anfängt.

Brennan IT ist ein Internet Provider für kleine und mittelständische Unternehmen.
Sie suchten hier in Brisbane nach jemanden der im NOC (Network Operation Centre) sitzt und deren Netzwerkinfrastruktur überwacht und konfiguriert.

Deren Ziel ist es mich in 12 Monaten von einem Level 1 zu einem Level 2 auszubilden so dass ich wahrscheinlich im ersten Jahr mehr damit beschäftigt sein werde den Seniors den Kleinkram der vom Service Desk eskaliert wird vom Hals zu halten und wenn ich mal nicht weiter weiß, halt nachfrage, weitergebe und dadurch lerne.

Ich werde mit Netzwerkhardware teurer als ein Mittelklassewagen arbeiten und da das ganze Zeug wichtige Internet-Infrastruktur ist, verspricht dieser Job interessant zu werden.
Außerdem werde ich endlich meine Cisco Zertifizierung machen und Brennan wird zumindest für die Examen bezahlen.

Letzte Woche habe ich mir die neue Arbeitsumgebung schon mal angeschaut und gemocht was ich sah.
Am 18. Juni geht es wie gesagt los. Dann kann ich Euch mehr erzählen.

Bis dahin, schaut mal ab und an wieder rein und lasst gern einen Kommentar hier. 🙂

Zum ersten Mal

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Gestern war der Tag der ersten Male. 🙂

– Das erste Mal an einer Videokonferenz teilgenommen (in einem Vorstellungsgespräch!)

-Das erste Mal Zug gefahren hier in Oz (zwei Stationen :-))

– Das erste Mal (seit langem) im hellen nach Hause gekommen.

Das war ein spannender Tag.
Werde hoffentlich nächste Woche von der Firma hören ob sie sich für mich oder den anderen Kanditaten endschieden haben. 🙂

Edit 03/06/2012:
Ich habe den Job bekommen und Freitag den Arbeitsvertrag unterschrieben. Yeah! Mehr dazu hier: http://chris.in-oz.de/2012/06/03/ein-neuer-job/

Die neue Arbyte

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So, nach einer Woche werde ich mal was von meinen bisherigen Erfahrungen im neuen Job berichten.

Meine Arbeit besteht bisher darin mit 8 anderen Leuten in einem Raum zu sitzen und ständig das Monitoring System zu überwachen und immer wenn neue Alarmmeldungen über Switche, Router, Server, Services etc. da aufpoppen (was so ca. alle 30 Sekunden passiert) diese in das Incident Management System zu uebertragen, zu kategorisieren, zu priorisieren und den richtigen Teams zuzuweisen.

Ich habe sogar schon die ersten richtigen Aufgaben wie z.b. Data Restore gemacht und so nach und nach kommt Cisco Geraffel und andere 2nd Level Geschichten dazu.

Technisch ist das alles kein Hexenwerk und bisher nicht weiter schwierig aber viel viel groesser und organisierter als ich es bisher kannte.

Ich meine in den letzten 7 Tagen war die Uebersicht mit neuen unbearbeiteten Alarmen vllt. 2-3 mal leer, für ne Minute oder so…
Und jedes mal wenn man ein neues Ticket erstellt ist die sequentiell ansteigende Ticketnummer um 80-100 Stellen gewachsen.
Das ist alles schon gewaltig groß. Hausnummern für Kunden und Server / VMs kenne ich noch nicht mal.

Naja aber die Kollegen sind alle freundlich und trotz der Geschwindigkeit immernoch ziemlich relaxt (typisch Australisch halt) 🙂

Die Arbeitszeiten sind auch ziemlich ok: 8:45-17:30 uhr mache ich so an einem normalen Tag obwohl eigentlich nur 7 Stunden und 15 Minuten muss.

Und die Mittagspause kann man meist im Park in der Sonne verbringen. 🙂

Alles in allem bisher kein schlechter Job. Obwohl ich das wahrscheinlich nich für immer machen will. 🙂

Naja ich melde mich wieder sobald es was anderes Wissenswertes zu berichten gibt.
Bis dahin lasst ruhig mal einen Kommentar hier, dass freut mich immer. 🙂

Chris

Habe wieder Arbeit

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Hi ihr,

Gute Nachrichten. Ich habe wieder Arbeit!

Wieder beim Department of Communities als Support Analyst. Also die Probleme loesen, welche der First Level Support nicht geloest bekommen ha und Server und Netzwerksysteme ueberwachen und betreuen.
Also genau das was ich kann und auch in DE schon gemacht habe.

Der Haken: es ist nicht die Stelle auf die ich mich beworben habe (6 Monate Vollzeit) sondern Vertretung für jemanden der die letzten 3 und auch noch die nächsten 3 Monate krank geschrieben ist. Es ist also begrenzt auf 3 Monate (bis zum 14.06.2012).

Es gilt wohl aber die gleiche Regel wie in allen Regierungsjobs: Einmal drin und man wird verlängert und verlängert und verlängert bis irgendwann ne Festanstellung daraus wird.
Noch weiß ich das naturlih nicht sicher. Deswegen heißt es jetzt ranklotzen.

Noch weiß ich nicht mal richtig was mich erwartet. Aber das werde ich gleih herausfinden. Ich Sitze nämlich jetzt schon Im Bus auf dem Weg zur Arbeit. Spannend. 🙂

Ich melde mich dann bald wieder mit den ersten Erfahrugen.

Chris

Nachwuchs in der Familie Beaversbach ;-)

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Ich weiss nicht ob unser Schlafdefizit nun noch am Jetlag liegt oder am neuesten Familienmitglied der 8 Wochen alten Mini Fox Terrier Huending Elly:

Keiner konnte Sarita die Anschaffung eines Hundes ausreden und so sind wir am Montag und Dienstag unterwegs gewesen und haben sie am Dienstag von einem Privatmenschen gekauft.
Elly’s Tante ist an einem Schlangenbiss gestorben und ihre Mutti musste dann als Ersatz fuer die anderen 4 Welpen ran.
Ihre Geschwister haben einen Tag vorher schon den Besitzer gewechselt also ist sie nun relativ anhaenglich.

Neben dem normalen Toilettentraining und staendigen Beaufsichtigen und spielen versuchen wir ihr auch schon beizubringen Nachts allein (im Badezimmer nebenan) zu sein.
Dort macht Elly allerdings einsamkeitsbedingt so viel Laerm dass wir Nachts 4-5 mal hochmuessen um sie zu beruhigen, sie zu fuettern oder zur Toilette (Rasen im Garten) zu bringen.

Das Vorstellungsgespraech am Montag ist ganz gut gelaufen.

Ich wurde Fragen zu verschiedenen fiktiven Situationen gefragt wie: “Stell Dir vor, es gibt einen grossen Netzwerkausfall der alle Kunden betrifft, gewisse Kunden rufen schon dass zweite Mal an und sind aufgebracht dass ihnen nicht geholfen wird, weinen teilweise verzweifelt. Wie gehst Du diese Situation an?”

Von diesen Szenarios gab es 4 Stueck. Ich hatte vor dem eigentlichen Interview 15 Minuten Zeit mir diese Fragen anzusehen und Stichworte aufzuschreiben und waehrend des Interviews wurden mir dann diese Fragen gestellt und weiter ausgefuehrt.

Leider habe ich in der Aufregung vergessen zu fragen, zu wann ich denn mit einer Rueckmeldung rechnen koenne. Ich habe gestern allerdings eine E-Mail bekommen in der ich nach dem Ablaufdatum meines Reisepasses (Der als Proof of identity gilt) gefragt wurde.
Laut Sue ist dies ein gutes Zeichen und meint dass ich auf jeden Fall eine Runde weiter bin als alle anderen, wenn nicht sogar den Job angeboten bekomme.
Aber noch heisst es abwarten und morgen nochmal zu einem weiteren Interview gehen fuer die naechst hoehere Position (Second level Support). Das ist der Job den ich eigentlich lieber haette.
Also weiterhin Daumen gedrueckt halten! 🙂

Das Wetter hat sich wieder geaendert von schwuehl-warm auf dauer-warm.
Gestern bei 31 Grad war es selbst im Haus so warm, dass ich nur in kurzer Hose auf dem Stuhl untaetig sitzend geschwitzt habe.

Sarita ist sehr fleissig und war schon drei mal zum Fitness seitdem wir wieder da sind.
Im Moment ist sie mit einer Freundin walken (9:15 Uhr = 26 Grad C)…

Meine einzige koerperliche Aktivitaet bestand bisher aus Rasenmaehen und Hausarbeiten. Selbst nach 16:30 noch eine sehr schweisstreibende Angelegenheit.

Zum Glueck geht es auf den Winter zu.

Vorher lass ich aber auf jeden Fall wieder von mir hoeren.

Bis denne!
Chris

Wieder da

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Hallo zusammen,

Nach über einem Jahr Pause nehme ich hier nun wieder den Betrieb des unregelmaessigen Bloggens auf. 🙂
Heute hauptsaechlich um Euch mitzuteilen dass wir wohlerhalten zurück in Brisbane angekommen sind.

Waehrend der 26 Stunden, welche unsere Reise von Hamburg über Dubai und Singapur nach Brisbane gedauert hat, habe ich es tatsaechlich geschafft 4-5 Stunden zu schlafen. Sarita hatte damit leider nicht so viel Erfolg und war dementsprechend noch viel mehr muede als ich als wir Samstag frueh um 01:10 Uhr endlich in Brisbane landeten.

Der Temperaturunterschied von 20 Grad Celsius (6 Grad in Deutschland und 26 hier in Brisbane) waere mit einer einer etwas niedrigeren Luftfeuchtigkeit um einiges erträglicher. Diese liegt nämlich bei gefühlten 100.000.000% 😉

Jetlag- und Situationsbedingt fühlt es sich außerdem echt komisch an zurück zu sein. Auf der einen Seite wurden wir natürlich herzlichst zurückempfangen (heute Nachmittag haben wir ein “Welcome back BBQ” mit Freunden) und das Haus von Saritas Eltern ist so vertraut dass wir uns sofort wieder heimisch fühlten. Auf der anderen Seite waren wir einfach so lange fort und haben noch ein paar Dinge zu regeln und so gut wie all unser Zeugs noch auszupacken damit es sich auch wieder anfühlt wie zu Hause.

Ich habe am Montag morgen gleich ein Vorstellungsgespraech beim Department of Communities für eine Stelle als Customer Service Officer und dann habe ich dort noch ein zweites für die nächst höhere Position an einem bisher unbekannten Tag.
Sarita hat ihr erstes Job Interview am Dienstag. Drueckt uns die Daumen! 🙂

Gestern haben wir Sarita’s Grosseltern besucht, denen es gesundheitlich nicht so gut geht. Natürlich haben die sich riesig gefreut uns wiederzusehen und wir konnten Ihnen ein paar Fotos von der Hochzeit zeigen.
Apropos Hochzeit: unsere zweite Hochzeitsfeier findet am 14.04.2012 statt und morgen schauen wir uns die Location, den Barden Bowls Club, dafür an. Außerdem moechte Sarita sich ein paar Hundewelpen anschauen gehen.

Ihr seht also wir haben schon wieder ein volles Tagesprogramm. 🙂

Viele Gruesse nach Deutschland aus einem Dampfbad namens Brisbane. 😉

Chris

Besuch aus Deutschland

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Nachdem ich nun viel zu lange auf diesem Eintrag gesessen habe ohne ihn zu veroeffentlichen, kommt hier nun der versprochene Zeitsprung um vier Monate in die Vergangenheit. 😉

Vom 04. – 24.07.2010 kam mich Darry besuchen. Leider ueberschnitt sich dieser Zeitraum genau mit meinen ersten drei Wochen auf der Arbeit, sodass ich leider nicht ganz so viel mit ihm unternehmen konnte, wie ich es zuvor geplant hatte. Dennoch haben wir die Zeit gut genutzt und viel zusammen unternommen.

Gleich am ersten Tag (einem Sonntag!) musste ich natuerlich Darry ersteinmal die unterschiedlichen australischen Biermarken zeigen. Nach guten 2,5 Stunden Aufenthalt im Normanby Hotel (die locken jeden Sonntag mit guenstigen Getraenkepreisen zahlreiche junge Menschen an) machten wir uns wieder auf nach Hause wo Darry im leicht berauschten Zustand Saritas Eltern kennen lernen konnte. 🙂 Mein naechster Morgen auf der Arbeit (immerhin erst der vierte Tag) war nicht sooo schoen, aber da musste ich durch. Die folgenden Abende, haben wir mit, Grillen im Park, Essen und ins Kino gehen, Pictonary spielen und generel Ausgehen verbracht, wobei Darry Nachmittags meist die Stadt oder die naehere Umgebung zusammmen mit Sarita oder auf sich allein gestellt verbracht hat.

In der zweiten Woche ist er ausserdem fuer 4 Tage nach Cairns hoch geflogen um sich das Great Barrier Reef und den Regenwald anzusehen. Letzteres musste er aufgrund einer Verkettung ungluecklicher Zufaelle leider streichen sodass wir dies ein Wochenende spaeter mit Saritas Eltern und ihren Freunden nachholten. Ein 17km langer Wandertrip durch den Busch bei Binna Burra

Nachdem Darry dann einen Tagesausflug nach Stradbroke Island gemacht hatte und einem Zoo einen Besuch abgestattet hatte um die obligatorischen Fotos von Kängurus und Koalas zu machen, ging es dann auf zur naechsten Etappe nach Sydney.
Am Donnerstag Mittag holten mich Darry, Sarita und Tim von der Arbeit ab um auf die allerletzte Minute (eine halbe Stunde vor Abflug) am Flughafen anzukommen und unser Sperrgepaeck abzugeben. Sperrgepaeck deswegen, weil Sarita und ich nach zwei Tagen Sydney weiter reisten. Nach einem weiteren Tag in Canberra ging es in den australischen Schnee (Snowy Mountains / Perisher) zum Snowboarden.

Fuer Darry war Sydney allerdings leider die Endstation seines Abenteuers Down Under. Die Arbeit in Deutschland erwartete ihn wieder. Seinen Rueckflug nach Deutschland hatten wir deshalb im Voraus aus so organisiert dass wir ihn in Sydney nur noch beim Flughafen vorbei fahren mussten.

Trotzdem haben wir in den zwei Tagen die wichtigsten muss-man-auf-jeden-Fall-gesehen-haben Punkte abgeklappert und davon ein paar Fotos geschossen.

Und hier sind ein paar Highlights aus dieser Zeit:

Wieder in Lohn und Brot

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Naja, so ganz passt diese Ueberschrift nicht. So schlecht dass ich am Hungertuch nagen musste ging es mir in den letzten vier Monaten ja gar nicht. 🙂 Wahrscheinlich war das auch unter anderem der Grund warum es ein bisschen laenger gedauert hat als geplant wieder einen Job zu haben.

Aber nun ist es soweit. Heute hatte ich ein Vorstellungsgespraech beim Department of Communities. Das ist eine Regierungsbehoerde des Bundesstaates Queensland, welche das Ziel hat, das Leben aller Buerger Queenslands angenehmer zu gestallten.
Sie dient unter anderem als Anlaufstelle und Dienstleistungsbehoerde fuer Obdachlose, Behinderte und der allgeine Gleichberechtigung. Hoert sich nach einer Wohlfahrtsorganisation an, ist es aber nicht. 🙂

Es ist eigentlich aehnlich wie in Deutschland mit dem Unterschied dass die Aufgaben einer Behoerde in unterschieliche Organisationen aufgeteilt ist.
Man geht zum Beispiel bei Verkehrsangelegenheiten nicht einfach zu DEM Amt sondern zu einer Organisation die da Queensland Transport heisst.
Und so gibt es mit dem Department of Communities halt auch eine Behoerde die sich “Minderheiten” und dem Wohl der Buerger allgemein verschrieben hat.

Da dort vor kurzer Zeit mehrere Dienstleistungsbereiche zu einer Behoerde zusammengefuehrt worden sind, ist es nun noetig auch die Technik an die neue Situation anzupassen.
Meine Aufgabe dabei soll es sein, die Benutzer der IT-Systeme in neue Bereiche umzuziehen und sie dabei zu unterstuetzen.

[geekspeak]Domainuebergreifende Migration von AD Konten, Client-Rollout und Support waehrend und nachdem User die Domaine gewechselt haben.[/geekspeak]

Das Ganze soll bis vorraussichtlich Dezember laufen, was super zu meinem Visum passt. Start ist am Mittwoch den 30.06. und Ende des Vertrags am Donnerstag den 30.12.2010.
Dann sind die 6 Monate um, die ich, laut meines Visums, maximal bei einem Arbeitgeber beschaeftig sein darf.

Wie es dann weitergeht haengt auch von Sarita und davon ab, wie BAM! verlaufen wird. Obwohl die Ticketverkaufe nun langsam zunehmen, werden wir uns morgen nochmal auf einen Pub Crawl begeben und ein bisschen die Werbetrommel fuers Festival ruehren. Dabei werde ich dann sicher auch die ein oder andere Runde schmeissen muessen…
Das heisst dann auf “australenglisch” uebrigends: to shout 🙂

Got in touch

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Huhu ihr Leser am anderen Ende der Welt! 😉
Danke fuer Eure lieben Kommentare.

Weil mich in der letzten Zeit viele danach fragen: Nein ich habe noch keine Arbeit. Das liegt aber daran, dass ich mich die ersten 4 Wochen kaum darum gekuemmert habe. 😐 Ich hatte zwar diese zwei Vorstellungsgespraeche habe aber von den ersten die Rueckmeldung, dass sie jemanden mit Erfahrung in groesseren Umgebungen genommen haben. Ansonsten soll ich mich aber ganz gut geschlagen haben, fuer mein erstes job interview. 🙂

Seit zwei Woche schicke ich nun vermehrt Bewerbungen raus und telefoniere mit Firmen und Trainingsagenturen. Das telefonieren ist sprachlich immernoch das schwierigste. Wenn ich den Kommunikationspartner nicht direkt gegenueber habe seine Gestik und Mimik nicht sehen kann, braucht er/sie nur schneller zu sprechen und ich muss 2-3 mal nachfragen, weil ich den Satz nicht verstanden habe.

Ansonsten bin ich nach 6 Wochen aber soweit in der Sprache drin, dass ich so gut wie jedem Gespraech oder Film folgen kann. Auch das Sprechen wird immer besser. Sarita sagt, ich haette in den letzten beiden Wochen mehr Selbsvertrauen ins Sprechen bekommen. Mir ist das nicht aufgefallen. Ich finde ich suche noch immer zu haeufig nach Woertern, anstatt es einfach zu umschreiben.
Obwohl ich mich letztens beim April fair (eine Art Flohmarkt) beim Zubereiten und Verkaufen von Hamburgern echt wohl gefuehlt habe. Das lag aber auch an den Leuten mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Alle waren sie immer zu einem Spasschen aufgelegt. Fuer naechstes Jahr soll ich allen diese Hamburg-Logo-T-Shirts aus Deutschland besorgen. 😀

Apropos Deutschland, habt ihr mitbekommen, dass Deutschland bei der WM im ersten Gruppenspiel am 13. Juli gegen Australien spielt?
Darauf werde ich hier in letzter Zeit haeufiger angesprochen. Obwohl Fussball (soccer) hier nicht so beliebt wie in Deutschland / Europa. Dieses liegt wohl daran dass es hier mehrere Rugby-aehnliche Spiele mit einer stark etablierten Fangemeinde gibt.

Obwohl ich mich ja nicht viel fuer Sport intressiere, habe ich gestern Simons Einladung wahrgenommen und zum ersten Mal Touch gespielt. Fuer Erklaerungen rund ums Spiel und dessen Regeln linke ich hier mal auf die allwissende Muellhalde.
Das liesst sich recht einfach, doch es hat mich die erste erste Halbzeit gekostet verstehen was wann erlaubt ist und was nicht. Touch ist ein wirklich schnelles Spiel, was viel Fitness erfordert oder zumindest bringt wenn man es regelmaessig spielt. Und genau das haben wir nun auch vor. Mit unserer Gruppe bestehend aus 4 Jungs und 2 Maedels (wir suchen noch nach weiteren weiblichen Mitspielern) treten wir nun jeden Dienstag Abend gegen ein anderes mixed team an.

Zusaetzlich zum Bowling, wo wir in den letzten 4 Wochen jeden Montag Abend zum Spass die Kugeln rollen lassen haben und dem gemeinsamen Besuch von AFL Games, ist der Sport auch ein weiterer Schritt in Richtung sozialer Eingliederung fuer mich… 😉

Naja ich mach mich dann mal wieder ans Bewerbungen schreiben und versenden.
Bis die Tage!
Chris