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BAM!

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Wieder in Lohn und Brot

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Naja, so ganz passt diese Ueberschrift nicht. So schlecht dass ich am Hungertuch nagen musste ging es mir in den letzten vier Monaten ja gar nicht. ๐Ÿ™‚ Wahrscheinlich war das auch unter anderem der Grund warum es ein bisschen laenger gedauert hat als geplant wieder einen Job zu haben.

Aber nun ist es soweit. Heute hatte ich ein Vorstellungsgespraech beim Department of Communities. Das ist eine Regierungsbehoerde des Bundesstaates Queensland, welche das Ziel hat, das Leben aller Buerger Queenslands angenehmer zu gestallten.
Sie dient unter anderem als Anlaufstelle und Dienstleistungsbehoerde fuer Obdachlose, Behinderte und der allgeine Gleichberechtigung. Hoert sich nach einer Wohlfahrtsorganisation an, ist es aber nicht. ๐Ÿ™‚

Es ist eigentlich aehnlich wie in Deutschland mit dem Unterschied dass die Aufgaben einer Behoerde in unterschieliche Organisationen aufgeteilt ist.
Man geht zum Beispiel bei Verkehrsangelegenheiten nicht einfach zu DEM Amt sondern zu einer Organisation die da Queensland Transport heisst.
Und so gibt es mit dem Department of Communities halt auch eine Behoerde die sich “Minderheiten” und dem Wohl der Buerger allgemein verschrieben hat.

Da dort vor kurzer Zeit mehrere Dienstleistungsbereiche zu einer Behoerde zusammengefuehrt worden sind, ist es nun noetig auch die Technik an die neue Situation anzupassen.
Meine Aufgabe dabei soll es sein, die Benutzer der IT-Systeme in neue Bereiche umzuziehen und sie dabei zu unterstuetzen.

[geekspeak]Domainuebergreifende Migration von AD Konten, Client-Rollout und Support waehrend und nachdem User die Domaine gewechselt haben.[/geekspeak]

Das Ganze soll bis vorraussichtlich Dezember laufen, was super zu meinem Visum passt. Start ist am Mittwoch den 30.06. und Ende des Vertrags am Donnerstag den 30.12.2010.
Dann sind die 6 Monate um, die ich, laut meines Visums, maximal bei einem Arbeitgeber beschaeftig sein darf.

Wie es dann weitergeht haengt auch von Sarita und davon ab, wie BAM! verlaufen wird. Obwohl die Ticketverkaufe nun langsam zunehmen, werden wir uns morgen nochmal auf einen Pub Crawl begeben und ein bisschen die Werbetrommel fuers Festival ruehren. Dabei werde ich dann sicher auch die ein oder andere Runde schmeissen muessen…
Das heisst dann auf “australenglisch” uebrigends: to shout ๐Ÿ™‚

Um Mithilfe wird gebeten

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Hallo liebe Leser,
ich brauche mal Eure Hilfe.

Auf dem BAM! Festival, welches Sarita und eine Gruppe von < 30 Freiwilligen organisiert, planen wir eine Buehne, die "typisch Deutsch" gestalltet werden soll. "Typisch Deutsch" deshalb weil wir sowohl die Sicht auf deutsche Dinge und Feste, wie sie im Ausland wahrgenommen werden (Massbier, Bretzel, Lederhosen, Blasmusik) als auch ein Stueck Realitaet dort abbilden wollen. ๐Ÿ˜‰ Genau dies ist der Punkt, wo ihr helfen koennt. Was faellt Euch typisch deutsches aus dem Alltag ein mit dem man eine Buehne dekorieren koennte? Unter allen Einsendern verlose ich einen weiteren Blogeintrag ueber Kulturelle Unterschiede... ๐Ÿ˜‰ Vielen Dank fuer Eure Hilfe, Chris

On air

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Heute fuhren (ich fuhr, Sarita gab Anweisungen und Warnungen ;-)) wir zu einem lokalen Radiosender, der Sarita und Even etwas Sendezeit gab um das BAM! Festival zu vermarkten.
Ich war wirklich beeindruckt mit wie wenig Platz und viel Spontanitaet man Radio machen kann.
Nach dieser neuen Erfahrung war ich (Sarita durfte aufgrund ihrer morgigen Untersuchung den ganzen Tag nichts essen) fruehstuecken bei einem Subway Sandwiches. Natuerlich musste ich Sarita ein footlong Sandwich vor ihrer Nase wegfuttern… ๐Ÿ˜›

Danach gingen wir mir einen neuen Rasieraperat (meiner hatte schon zwei Tage vor der Abreise in .de den Geist aufgeben) und noch weitere Kleinigkeiten einkaufen.
Auf dem Weg nach Hause kam uns die Idee, ich koennte einen neuen Haarschnitt gebrauchen, sodass ich mich nur eine halbe Stunde spaeter auf der Veranda wiederfand und von Sarita mit einer Kuechenschere am Kopf bearbeitet wurde.
Das Ergebnis ist nicht schlecht geworden und unten zu bestaunen.

Ein anderes Haarschneideereignis mussten wir leider ausfallen lassen, da sich Sarita aufgrund des zu konsumierenden Abfuhrmittels nicht wirklich gut fuehlte. Ihrer Freundin Liz wurden an diesem Tag in einem Pub zugunsten einer Krebshilfe die Haare abrasiert.
Dafuer haben wir uns einen schoenen Nachmittag vor der Glotze gemacht. Abendessen gab es dann leider auch wieder ohne Sarita. :-/

Ich ging wieder mal frueh ins Bett, obwohl ich morgens eigentlich geplant hatte heute Abend ausszugehen. Aber so konnte ich die arme einfach nicht alleine lassen und viel Schlaf bekamen wir in der Nacht auch nicht.


Today we drove (as in: I drove, Sarita gave instructions and warnings) to a radio station. The guys there were giving Sarita and Evan a bit airtime for some BAM! marketing. I was really impressed how small and spontanous everything was.
After that, I (Sarita wasn’t allowed to eat anything, because of her inspection the next day) had breakfast at subway and we went to the shops to buy me a new razor and some other stuff.

On our way home, the idea that I could use another haircut came to our mind so that half an hour later a was sitting on the veranda beeing hairdressed with a pair of kitchen scissors by Sarita. The result isn’t very bad and with a little bit of hair gel it looks like see bottom of this post.

Another event of hairdressing we had to skip, because Sarita wasn’t feeling very well after drinking this aperient stuff. Liz was getting her hair shaved for charitableness against cancer.

After watching a movie and having dinner without Sartita (poor girl) I went to bed early again, thought my plans in the morning for that evening were to go out that night. I didn’t get much sleep anyway but it was the right thing to stay with Sarita, when she needed me the most.

Umzug fuer BAM! / Movement for BAM!

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Schon wieder bin ich zu frueh aufgewacht obwohl mein Jetlag dieses Mal gar nicht so schlimm ist. Wieder mussten wir das Haus sehr frueh verlassen.
Nachdem wir Jimmy (einen Kumpel von Sarita mit dem ich auch schon beim Oktoberfest und auf den Whitsunday Islands war) abgeholt haben, hatten wir ein kurzes Fruehstueck zusammen. Dann liessen wir Sarita fuer einen halben Tag auf der Arbeit zurueck. Zu dritt (Colin, Jimmy und ich) holten wir einen Miet-LKW ab und fuhren weiter zu einem Lagerhaus, wo Dinge wie Buehneteile usw. fuer das BAM! Festival lagerten.
Die Aufgabe des Tages war es nun den Inhalt des Lagers in moeglichst wenig Fahrten mit dem Miet-LKW zum Festivalgelaende zu transportieren.

Als wir beim Lager ankamen, warteten Ben, Chris und Evan bereits auf uns.
Die naechsten zwei Stunden vergingen damit den LKW moeglichst geschickt vollzupacken. Danach hatte ich erstmal etwas Freizeit. Waehrend die anderen zum Ausladen des LWK zum Festivalgelaende und zurueckfuhren, fuhr mich Cassie (eine Freundin von Sarita) zum Strand von Surfers Paradise. Ein Surfer Paradies war dieser aufgrund des starken Winds leider nicht so trotzdem kam es mir sehr willkommen im 22 Grad “kalten” Wasser abzukuehlen und eine Pause zu haben.

In dieser Pause goennte ich mir auch ein kleines Bierchen bis ich merkte, dass mich alle Leute komisch anschauen, da es in Australien nicht erlaubt ist an oeffentlichen Plaetzen Alkohol zu trinken. Da kam mir doch die Altpunkerin auf ihrer Suche nach freundlichen Gespraechen aber vor allem nach Alkohol und nach Kleingeld gerade recht. ๐Ÿ˜€
Bevor die Dame alzu aufdringlich wurde, kam Cassie und fuhr mich zurueck zum lager, wo die anderen noch etwas auf sich warten liessen. Naja da es mittlerweile einen kleinen Schauer gegeben hatte und es sich auf 25 Grad abgekuehlt hatte, war auch diese verlaengerte Pause mit einem Nickerchen sehr gut auszuhalten.

Nach der zweiten Schicht hatten wir eine Menge brauchbarer Dinge auf dem Truck. Ab nun arbeiteten wir gegen die Zeit. Auf dem Weg zum Festivalgelaende ging die Sonne breits unter so dass wir fast in kompletter Dunkelheit alles ausladen, verstauen und mit einer Plan abdecken mussten. Das wurde noch schwieriger als ein leichter Wind aufkam.
Aber gegen 20 Uhr war die Arbeit getan sodass wir “nur noch” den LKW zurueckbringen und nach Hause fahren brauchten. Letzteres habe ich dann uebernommen, sodass wir endlich zuhause angekommen nach einer langen warmen Dusche total erschoepft ins Bett fielen.


Waking up too early again (though my jetlag isn’t too bad that time) we also had to leave the house early again. After catching up with Jimmy (a friend of Sarita, I’ve already been to Oktoberfest and Whitsundays with) we had a small breakfast together and left Sarita at her workplace. The remaining 3 persons (Colin, Jimmy and me) hired a truck and went down to the Goldcoast to a warehouse, where things like stages and stairs for BAM! were stored.
The task of the day was to move as lot as possible of this stuff to the venue as long as we had the truck.

As we arrived at the warehouse Ben, Chris and Evan were already waiting for us.
Two hours passed by with loading the truck the first time. But I think we did a good job.
After the first shift I had a break of 2.5 hours, while the others where heading back to the venue to unload the stuff of the truck and the van and comming they way back to the coast.
During this time Cassie gave me a lift to the ocean, which wasn’t very far away from the warehouse.
Surfers paradise wasn’t a paradise for surfers that day, because the waves were comming in so close one after another it was impossible to get on the board . Although it was pretty much fun to have a swim in the ocean and to cool down a bit after all this lifting and carring.

After an experience with a aussie punk ladie (I gave her my beer after I realised it is not allowed to drink in public, than she wanted another one and my change) Cassie came to drive me back to the warehouse. There I had to wait for another hour, because the others were running a bit late.
After a second shift, we had a lot of usefull stuf on the truck. Now time was against us. On the way back to the venue it sun was going down so we had to unload and store everything in darkness which became even more difficult when light winds were comming up.

Around 8pm we finaly left the venue but still had to bring the truck back. After I drove the car from there back home, we had a long needed shower and a small chat with my dad and grandparents via skype, before we fall asleep totaly exhausted.

At the bamfest venue

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Heute waren wir auf dem Gelaende auf dem in 7 Monaten das BAM! Festival stattfinden wird.
Ich habe eine paar Fotos gemacht, damit ihr sehen koennt wie es dort aussieht.

Sarita war dort um sich mit den Besitzern des Gelaendes und Leuten von einer Security Firma zu treffen. Waehrend ihres ersten Treffens habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht, nicht ohne zuvor vor den Schlangen und der Sonne gewarnt geworden zu sein. Nicht ohne Grund, wie sich paeter herausstellte. Nach nur 20 Minuten merkte ich wie nicht Schlangen aber die Sonne mit attackierte. Ausserdem waere ich fast in ein 2 Quadratmetergrosses Netz einer Spinne gelaufen, die so gross war wie meine Handflaeche. Leider habe ich die Schlagen und auch die Kangaroos nicht sehen koennen…

Aber Saritas Fahrer an diesem Tag zu sein war eigentlich auch schon Abenteuer genug. Wieder einmal merkte ich dass ich nicht lange brauche um mich an das Fahren auf der “falschen Strassenseite” zu gewoehnen. Aber es erfordert doch etwas Konzentration, nicht den Blinker mit dem Scheibenwischer zu verwecheln wenn man z.B. von einer Einfahrt oder einem Parkplatz kommt. ๐Ÿ˜€

Auf dem Weg vom Festivalgelaende nach Hause haben wir bei der goldenen Moewe zu Abend gegessen, wo wir noch einen alten Schulfreund von Sarita traffen. Erschoepft von den ganzen neuen Eindruecken fielen wir (vor allem ich) an diesem Abend frueh ins Bett.


Today we’ve been out to the venue were BAM! festival will happen in just 7 month.
I took a few pictures, so you’ll be able to see how it looks like there.

Sarita went there to meet up with the site-manager and some guys of a security company to induce them into the place. While the first meeting I was out for a walk, not without being warned of snakes before and the sun before.
Not without a reason – as I later noticed. After 20 minutes I wasn’t attacked by snakes but by the sun and I walked almost throught a 2 square meters spiderweb and saw a the spider as big as my flat hand. Unfortunately I missed the kangaroos and the snakes.

Beeing Saritas driver for the day was enought adventure for that day. Once again I noticed driving at the “wrong side” of the road isn’t that hard to learn. But I still have to concentrate when leaving parksites and smaller roads to not switch the indicator with the windscreen wipers.

On our way back, we had macces for dinner, met an old schoolmate of Sarita and went to bed early, overwhelmed by the whole day.๏ปฟ