


Danke fuer die ganzen Glückwunsche und den tollen Tage liebe Freunde.
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Danke fuer die ganzen Glückwunsche und den tollen Tage liebe Freunde.
Nun ist es offiziell: Wenn mein Arbeitsvertrag bei Communities am 14/06/2012 endet, habe ich nur zwei Tage und ein Wochenende Pause bevor mein neuer Arbeitsvertrag bei Brennan IT anfängt.
Brennan IT ist ein Internet Provider für kleine und mittelständische Unternehmen.
Sie suchten hier in Brisbane nach jemanden der im NOC (Network Operation Centre) sitzt und deren Netzwerkinfrastruktur überwacht und konfiguriert.
Deren Ziel ist es mich in 12 Monaten von einem Level 1 zu einem Level 2 auszubilden so dass ich wahrscheinlich im ersten Jahr mehr damit beschäftigt sein werde den Seniors den Kleinkram der vom Service Desk eskaliert wird vom Hals zu halten und wenn ich mal nicht weiter weiß, halt nachfrage, weitergebe und dadurch lerne.
Ich werde mit Netzwerkhardware teurer als ein Mittelklassewagen arbeiten und da das ganze Zeug wichtige Internet-Infrastruktur ist, verspricht dieser Job interessant zu werden.
Außerdem werde ich endlich meine Cisco Zertifizierung machen und Brennan wird zumindest für die Examen bezahlen.
Letzte Woche habe ich mir die neue Arbeitsumgebung schon mal angeschaut und gemocht was ich sah.
Am 18. Juni geht es wie gesagt los. Dann kann ich Euch mehr erzählen.
Bis dahin, schaut mal ab und an wieder rein und lasst gern einen Kommentar hier. 🙂
Gestern war der Tag der ersten Male. 🙂
– Das erste Mal an einer Videokonferenz teilgenommen (in einem Vorstellungsgespräch!)
-Das erste Mal Zug gefahren hier in Oz (zwei Stationen :-))
– Das erste Mal (seit langem) im hellen nach Hause gekommen.
Das war ein spannender Tag.
Werde hoffentlich nächste Woche von der Firma hören ob sie sich für mich oder den anderen Kanditaten endschieden haben. 🙂
Edit 03/06/2012:
Ich habe den Job bekommen und Freitag den Arbeitsvertrag unterschrieben. Yeah! Mehr dazu hier: http://chris.in-oz.de/2012/06/03/ein-neuer-job/
Das Wochenende 04-07.05.2012 verbrachten Colin und ich mit ca. 40 anderen Maennern 512km westlich von Brisbane in Muckadilla.
Das ist hier.
Hier besitzt ein Schaf- und Rinderfarmer rund 40.000 acres (= 16.187,43 hectar oder 161.87 km^2) Land auf dem wir einmal im Jahr allerhand maenlicher Dinge anstellen wie z.B. Tontauben schiessen, Aerochute fliegen, Stellplaetze zementieren, Wildschweine jagen und Abends rund ums Lagerfeuer sitzen. 🙂
Hier ein paar Bilder von dem Wochenende:
Nachdem wir am Folgetag unserer zweiten Hochzeitsfeier unseren Rausch ausgeschlafen, aufgeraeumt und viele Hochzeitsgeschenke ausgepackt hatten, hiess es Sachen packen fuer unsere Hochzeitsreise.
Wir flogen am Sonntag den 15/04/2012 gegen 20 Uhr los, kamen 8 Stunden spaeter in Kuala Lumpur an, wo wir ein paar Stunden im Transit Hotel des Flughafens schliefen und dann fuer ein paar Stunden in die Stadt selbst fuhren um dort zu shoppen und zu essen.
Am spaeten Montag Abend ging es dann weiter mit einem etwas kleineren Flugzeug Richtung Malediven.
Hier angekommen war es natuerlich schon dunkel so dass wir leider nichts von den paradisischen Inseln sehen konnten. Aber vom Speedboat, welches uns von der Flughafeninsel zu “unser” Resortinsel brachte konnte man schon etwas erahnen.
Dafuer war die Ueberwaltigung am naechsten Morgen umso groesser als wir aufwachten und uns in folgender Umgebung wiederfanden:
Obwohl es morgens fast immer bedeckt aussah hatten wir jeden Tag Glueck mit dem Wetter (Temparatur immer zwischen 28-31 Grad), das Wasser war warm und klar und lud zu regelmaessigen Schnorcheltrips ein. Und alles was wir dafuer machen mussten wir von unserem Balkon springen.
Das Essen war ausgezeichnet so dass wir jedes Mal mit Bauchweh zurueck zu unserm Bungalow trotteten.
Wir verbrachten die folgenden 5 Tage mit relaxen (schwimmen, schnorcheln, lesen, schlafen, essen) und genossen die Zeit sehr.
Obwohl wir dank Saritas Profession Sonderkonditionen hatten, werden wir uns so etwas nicht so schnell wieder leisten. Aber bevor die Malediven entgueltig im indischen Ozean versinken werden wir bestimmt noch mal wieder kommen.
Auf unserem Rueckweg zurueck nach Brisbane verbrachten wir 3 Tage in Kuala Lumpur, die meiste Zeit mit unserem Freund Jonathan, den viele von Euch schon bei der Deutschen Hochzeit kennengelernt haben.
Am Sonntag (22/04/2012) morgen holte Jon uns vom KL Central Zugterminal ab und gewaehrte uns 2-3 Stunden Schlaf, bevor er uns auf einen Tagesausflug in die Genting Highlands mitnahm. Diese sind in etwa so etwas wie das Las Vegas Malaysias. Es gibt mehrere Casionos und Freizeitparks und viele Einkaufsmoeglichkeiten. Wir verbrachten fast den gesamten Sonntag in den letztgenannten. Als Jon mit uns gegen Abend das Formel 1 Rennen in einer Sportbar anschauen wollte, mussten Sarita und ich Muedigkeitsbedingt passen.
Am naechsten Tag ging es wieder zurueck in nach KL wo Sarita und ich in einem Hotel eincheckten.
Fast den gesamten Montag Nachmittag verbrachten wir in einer Shoppingmall und kauften Kleidung und Geschenke.
Am Dienstag Mittag trafen wir uns wieder mit Jon zum Essen und ich machte mir selbst ein grosses Geschenk und kaufte mir ein neues Mobiltelefon, welches in Malaysia fast $ 100 AUD guenstiger war als in Australien.
Abgelenkt von meinem neuen Spielzeug konnte mich kein Schuhgeschaeft mehr schocken und die Zeit bis zum Abendessen verging wie im Fluge.
Am fruehen Mittwoch Morgen machten wir uns schliesslich auf den 8 stuenigen Heimflug von KL nach BNE.
Es war eine entspannende und interessante Reise und genau das richtige nach den stressigen vergangen Wochen. Also genauso wie eine Hochzeitsreise sein sollte.
Hier ein paar Bilder:
An diesem Wochenende hatten wir unsere zweite Hochzeitsfeier.
Wir hatten schon am Donnerstag Abend den Ablauf geprobt zumindest was den Kirchenteil anging.
Am Freitag gegen 13 Uhr haben Colin, Sue und Sarita mich von der Arbeit abgeholt und wir sind runter gefahren an die Gold Coast.
Hier haben die Maedels (Katie, Benita, Sue, Cassie, Fiona und Sarita) sich ihre Naegel machen lassen waehrend die Jungs (Adam, Tim, Colin und ich) diese Zeit mit 1-2 Runden Bowling verbracht haben. 🙂
Danach haben wir uns alle in dem Apartment getroffen, dass wir fuer die Nacht gebucht hatten. Zum gemeinsamen Abendessen gab es Fish & Chips und zum Nachtisch leckere Geburtstagstorte denn es war Cassies Geburtstag an diesem Tag.
Cassie war uebrigens extra von Melbourne aus zur Gold Coast hoch geflogen um bei unserer Hochzeit dabei zu sein und uns zu helfen. Es war ein wirklich netter Abend mit vielen lockeren Gespraechen.
Nachdem wir fast alles aufgegessen hatten sind wir noch einmal durch die Planungen fuer den naechsten Tag und danach Schlafen gegangen.
Samstag Morgen traffen sich alle Beteiligten wieder zum Fruehstueck in der kleinen Snackbar unterhalb des Apartments. Benita hatte bei Cassie und Katie und Adam bei Freunden uebernachtet.
Nach dem Fruehstueck sind die Maedels (bis auf Cassie) zum Friseur und Makeup auftragen verschwunden.
Nachdem die Maenner alles zusammengepackt und ausgecheckt hatten, fuhren wir mit Cassie zu der Ferienwohnung ihrer Eltern, wo wir uns in die
Hochzeitsanzuege warfen und auf den Maedels warteten.
Nach ein paar verwirrenden Absprachen schafften wir es tatsaechlich mit nur 10 Minuten Verspaetung in Tellabudgera anzukommen wo wir uns mit einer professionellen Fotografin und unserem Kumpel Ray trafen, der ebenfalls gekommen war um ein paar schoene Fotos von uns am Strand zu schiessen.
Die Fotografin stellte sich leider als weniger professionell heraus als wir erwartet hatten. Sie war sehr gereizt und anspruchsvoll aber leider nicht in der Lage ihre Anforderungen mitzuteilen.
Wir nahmen es so locker wie wir konnten und nachdem Sue und Colin schon vorweg zurueck nach Brisbane gefahren waren, und wir noch weitere Fotos
mit Ray und der Fotofrafin gemacht hatten, machten auch wir uns wieder auf den Rueckweg.
Zurueck zu Hause verbrachten wir 20 Minuten zu Hause mit Auffrischen und Krawattenwechsel bevor es um 16:20 Uhr zur Gap Uniting Church ging.
Hier angekommen warteten unserer Gaeste auf uns wir traten wie geplant in die Kirche ein. Colin & Sue gefolgt von Tim & Benita, Simon & Katie und dann kamen Sarita und ich in den Kirchenraum.
Zuvor hatten wir das Equivalent von der deutschen Hochzeit per Beamer auf der grossen Leinwand abgespielt. Dank Jacob, der ja die deutsche Hochzeit gefilmt hatte konnten wir so allen zeigen wie es in Deutschland abgelaufen ist bzw. fuer die paar gluecklichen Gaeste, die dabei gewesen waren, alte Erinnerungen wieder aufleben lassen.
Hier gibt es die Kurzversion des Videos zu sehen:
Reverant Brian Lee hat ein paar nette Worte gesprochen und uns anschliessend unser bereits getaetigtes “Geloebniss” noch einmal bestaetigen lassen. Nachdem wir die Kirche verlassen hatten gratulierte uns jedermann, es gab es ein paar Snacks und es wurden Fotos geschossen.
Danach ging es auf zum Bardon Bowls Club wo die Hochzeitsfeier stattfand. Hier angekommen fanden wir ein leichtes Chaos vor. Anna, unsere Kontakperson vom Bardon Bowls Club mit der wir alles abgesprochen hatten, war fuer uns voellig ueberaschend an diesem Abend nicht anwesend und und hatte unklare und teils falsche Anweisungen an ihre Kollegen weitergegeben. So wurden zum Beispiel die Willkommensgetraenke fuer jedermann auf den Plaetzen serviert obwohl wir Fingerfood hatten und weitere Kleinigkeiten. Schnell hatten wir dies aber behoben und die Feier konnte beginnen.
Nach etwas Small Talk und nachdem sich alle gesetzt hatten, spielten wir verschiede Parts der Hochzeits DVD ab und mixten unter anderem aktuelle Ansprachen mit denen vom Video.
Eine sehr gelungene Abwechselung zu dem was sonst bei australischen Hochzeiten so ueblich ist, wie uns viele Gaeste spaeter erzaehlten.
Leider stellte sich nach unserem ersten Tanz auch heraus das die Australier eine andere Auffassung von Feiern hatten als die Deutschen, da viele sich hier nach schon verabschiededen.
Als der Bardon Bowls Club gegen Mitternacht schliessen wollte, ist der harte Kern noch mit zurueck zu uns nach Hause gekommen und wir hatten
einen schoenen Abend.
Auch wenn wir Dank der hervorragenden und nicht zu uebertreffenden ersten Hochzeit in Deutschland vielleicht ein bisschen mehr erwartet hatten, war es alles in allem trotzdem wieder ein gelungener Tag und ein tolles Fest.
Aber hier nun endlich ein paar Fotos von dem Tag:
Mehr Fotos in den kommenden Tagen
Am langen Osterwochenende (06 – 09/04/2012) war ich mit Saritas Eltern und deren Freunden an einem Stausee namens Boondooma Dam campen.
Sarita musste leider wieder arbeiten und konnte nicht dabei sein.
Dennoch nutze ich jede Gelegeheit, Australien und besonders den Westen von Queensland kennenzulernen.
Hier ein paar Fotos, die ich an dem Wochenende gemacht habe, damit ihr Euch auch ein Bild machen koennt:
So, nach einer Woche werde ich mal was von meinen bisherigen Erfahrungen im neuen Job berichten.
Meine Arbeit besteht bisher darin mit 8 anderen Leuten in einem Raum zu sitzen und ständig das Monitoring System zu überwachen und immer wenn neue Alarmmeldungen über Switche, Router, Server, Services etc. da aufpoppen (was so ca. alle 30 Sekunden passiert) diese in das Incident Management System zu uebertragen, zu kategorisieren, zu priorisieren und den richtigen Teams zuzuweisen.
Ich habe sogar schon die ersten richtigen Aufgaben wie z.b. Data Restore gemacht und so nach und nach kommt Cisco Geraffel und andere 2nd Level Geschichten dazu.
Technisch ist das alles kein Hexenwerk und bisher nicht weiter schwierig aber viel viel groesser und organisierter als ich es bisher kannte.
Ich meine in den letzten 7 Tagen war die Uebersicht mit neuen unbearbeiteten Alarmen vllt. 2-3 mal leer, für ne Minute oder so…
Und jedes mal wenn man ein neues Ticket erstellt ist die sequentiell ansteigende Ticketnummer um 80-100 Stellen gewachsen.
Das ist alles schon gewaltig groß. Hausnummern für Kunden und Server / VMs kenne ich noch nicht mal.
Naja aber die Kollegen sind alle freundlich und trotz der Geschwindigkeit immernoch ziemlich relaxt (typisch Australisch halt) 🙂
Die Arbeitszeiten sind auch ziemlich ok: 8:45-17:30 uhr mache ich so an einem normalen Tag obwohl eigentlich nur 7 Stunden und 15 Minuten muss.
Und die Mittagspause kann man meist im Park in der Sonne verbringen. 🙂
Alles in allem bisher kein schlechter Job. Obwohl ich das wahrscheinlich nich für immer machen will. 🙂
Naja ich melde mich wieder sobald es was anderes Wissenswertes zu berichten gibt.
Bis dahin lasst ruhig mal einen Kommentar hier, dass freut mich immer. 🙂
Chris
Hi ihr,
Gute Nachrichten. Ich habe wieder Arbeit!
Wieder beim Department of Communities als Support Analyst. Also die Probleme loesen, welche der First Level Support nicht geloest bekommen ha und Server und Netzwerksysteme ueberwachen und betreuen.
Also genau das was ich kann und auch in DE schon gemacht habe.
Der Haken: es ist nicht die Stelle auf die ich mich beworben habe (6 Monate Vollzeit) sondern Vertretung für jemanden der die letzten 3 und auch noch die nächsten 3 Monate krank geschrieben ist. Es ist also begrenzt auf 3 Monate (bis zum 14.06.2012).
Es gilt wohl aber die gleiche Regel wie in allen Regierungsjobs: Einmal drin und man wird verlängert und verlängert und verlängert bis irgendwann ne Festanstellung daraus wird.
Noch weiß ich das naturlih nicht sicher. Deswegen heißt es jetzt ranklotzen.
Noch weiß ich nicht mal richtig was mich erwartet. Aber das werde ich gleih herausfinden. Ich Sitze nämlich jetzt schon Im Bus auf dem Weg zur Arbeit. Spannend. 🙂
Ich melde mich dann bald wieder mit den ersten Erfahrugen.
Chris
Solch tolle Spinnen wie die, die ich gestern im Badezimmer fand, haben wir in Deutschland aber nicht… 😉
Auf Deutsch heisst sie “Riesenkrabbenspinnen” das hoert sich im Vergleich zum englischen Pendant “Huntsman” verhaeltnissmaessig harmlos an.
Ist sie eigentlich auch. Sagt zumindest die Wikipedia:
Im Allgemeinen werden Riesenkrabbenspinnen nicht als gefährlich angesehen. Sie beißen zwar, wenn sie provoziert werden, aber das Opfer leidet nur unter einer Schwellung und lokalen Schmerzen, die nach etwa einem Tag wieder abklingen.
Es gibt jedoch Berichte über Bisse der Gattung Neosparassus (früher Olios genannt), die lang anhaltende Schmerzen, Entzündung, Kopfschmerzen, Erbrechen und unregelmäßigen Puls verursacht haben sollen. Es ist nicht bekannt, unter welchen Umständen diese Spinnen Menschen beißen, aber man weiß, dass die Weibchen dieser Art mutig ihren Eiersack und die Jungen verteidigen.
Gut zu wissen… 😉