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May, 2010

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Gateway Bridge Opening

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Gestern wurde die Zwillingsbruecke zur bereits seit 1986 bestehenden Gateway Bridge eingeweiht.
Dank der Gateway Bridge koennen jeden Tag ueber 100.000 Vehikel den Gateway Motorway ueber den Brisbane River oestlich vom Stadtkern passieren.
Das ist eine Menge Verkehr. So entschied man vor 5 Jahren diese Bruecke einfach zu kopieren und daneben aufzustellen.

Kaum 5 Jahre und $ 2,12 Millarden(!) australische Dollar spaeter ist dieser Plan in die Tat umgesetzt.
Nachdem Google letzte Woche schon einmal ein Google Car darueber fahren lassen durfte um die Bruecke fuer Google Streetview zu fotografieren, hatten gestern alle intressierten Normalbuerger die Chance zu Fuss die neue Bruecke zu ueberqueren. Und eine Menge Leute hatten daran Intresse.
Zwei der 170.000 Leute waren Sarita und ich.

Hier ein paar Fotos von diesem Event:

Urlaub vom Urlaub

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Das vergangene Wochenende haben wir etwas verlaengert (06.-09.05.2010) und haben diesen Zeitraum auf der Great Ocean Road und in Melbourne verbracht.

Urspruenglicher Anlass, war das Tim (Saritas Bruder) mit seinen Kumpels zu einem Konzert von einem DJ wollte, welcher sein einziges Australien-Konzert in Melbourne spielte.
Da Sarita die Fluege fuer Tim und Co buchen musste, ich noch nie und sie schon laenger nicht mehr in Melbourne war, entschlossen wir uns dazu sie zu begleiten.

Wir flogen dann allerdings schon einen Tag vorher (am Donnerstag) um mit einem Mietwagen die Great Ocean Road entlang zu fahren und ein bisschen “musste-gesehen-haben” zu machen.
Das war wirklich eindrucksvoll. Teilweise ist das Wasser nur 3m von der Strasse entfernt und es geht Serpentinen hoch und runter.
Das Klima unten in Victoria ist auch naeher dem deutschen als hier oben in Queensland. Leider fiel deswegen dann auch unser Haupt Sight-Seeing Tag, der Freitag, sprichwoertlich ins Wasser. Trotzdem hatten wir eine tolle Zeit.

Am spaeten Freitag Nachmittag haben wir dann im Hotel eingecheckt und etwas vorgeschlafen bevor es kurz vor Mitternacht dann losging zum Konzert.
Dieses traff nicht so hunder prozentig den musikalischen Geschmack von Sarita, Amber und mir. So sind wir weitergezogen in eine Bar namens “Berlin Bar”. Diese ist unterteilt in das Berlin zu DDR-Zeiten und man muss sich beim Eintreten fuer eine Seite entscheiden. Wir sassen dann in Ost-Berlin auf einem Hochbett, bekamen unsere Getraenke auf Holzkisten serviert und konten auf bespruehte kahle Waende schauen, waehrend West-Berlin Krohnleuchter und die prunkvoll ausgestatteste Bar hatte, die ich je sah. Jeder Toilettenbesucht macht einen allerdings zum Grenzgaenger, so dass man sich beide Seiten in Ruhe ansehen kann und dass ohne laesstige Gaengeleien an der Grenze. ๐Ÿ˜‰
Alles in allem gar nicht realistisch aber eine sehr nette Idee.

Am Samstag Mittag sind Sarita und ich dann ueber den Markt geschlendert und haben uns mit Delikatessen eingedeckt, die wir wenig spaeter im naehegelegenen Park verspeisten.

Nachmittags brachten fuhren wir mit dem Zug 40 Minuten durch die Stadt (ja Melbourne ist wirklich eine grosse Stadt) um zu dem Ebay-Haendler zu gelangen von dem ich ein paar Tage zuvor eine Tastatur gekauft hatte, die nicht in mein Laptop passte. Dieser war natuerlich sehr verwundert, dass ich eine so lange Reise (von Brisbane nach Melbourne im Auto waeren es gut 1.800km) machte nur um meine Tastatur umzutauschen und wir hatten ein kurzes freundliches Gespraech ueber dies und jenes. Ich liess ihm die Tastatur da und er versprach mir die passende zuzusenden sobald er sie wieder voraetig haette.

Am Samstag Abend haben wir uns mit einer Freundinn von Sarita zum Abendessen getroffen und waren mit den Jungs in einer anderen Themen Kneipe. The Croft Institute ist aufgebaut wie eine alte Turnhalle. Und auf der Damen-Toilette soll sogar ein Bett stehen. Ebenfalls eine eindrucksvolle Idee.

Den Sonntag verbrachten Sarita und ich im Melbourne Aquarium damit Pinguine und Fische zu beobachten und tingelten so zwischen Stadt und Strand umher. Den Abend verbrachten wir allerdings mit einer DVD im Bett. Immerhin mussten wir um 4:15 aufstehen um unseren Rueckflug rechtzeitig zu erreichen. Alles in allem ein schoenes und erlebnisreiches Wochenende.

Die Bilder davon will ich Euch nicht vorenthalten: